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BRIANS HOMEPAGE | RETTUNGSDIENST | PRESSEMAPPE 2009
Pressemappe

Quelle sind - sofern nicht anders gekennzeichnet - zumeist die "Husumer Nachrichten" aus dem sh:z-Verlag, einige Fotografen haben mir zudem Bildmaterial zur Verfügung gestellt - vielen Dank dafür auch noch einmal an dieser Stelle. Sofern zu einem Artikel Bildmaterial zur Verfügung steht, ist dies mit einem gekennzeichnet.


2009 - Erstes Quartal
  • Nachbetrachtung der Silvesternacht (2. Januar)
  • Husum: 25jähriger verletzt drei Polizisten (3. Januar)
  • Enge-Sande: Schwerer Unfall auf B5 (3. Januar)
  • Nordstrand: Neuer Seenotrettungskreuzer(7. Januar)
  • Nachbar statt Notruf: "Halligretter" (7. Januar)  
  • Harrislee: "Leitstelle Nord" - Offene Ohren für Hilferufe im Norden (13. Januar)
  • Ahrenshöft: Müll-LKW auf Abwegen (14. Januar)
  • Hattstedt: Rollerfahrer kollidiert mit LKW (14. Januar)  
  • Husum: Polizist in Finger gebissen (14. Januar)
  • Husum: Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall (28. Januar)
  • Niebüll: Christoph Europa 5 schließt letzte Lücken (28. Januar)  


  • Husum: Fußgängerin von Auto zu Boden gerissen (5. Februar)
  • Nordstrand: Tödlicher Verkehrsunfall (17. Februar)
  • Langeneß: Rettungs-Aktion für kranken Urlauber (18. Februar)
  • Husum: Leichter Crash im Kreisverkehr (27. Februar)
  • Rantrum: Kopfüber in den Graben (28. Februar)


  • Husum: Feuerwehr-Großeinsatz im Hafensilo (4. März)
  • Witzwort: Anschnallgurt verhinderte Schlimmers (11. März)
  • Tönning: Tödlicher Unfall bei der Arbeit (12. März)  
  • Nordstrand: Die "Eiswette" nimmt Fahrt auf (12. März)  
  • Hattstedt: Mit Auto überschlagen (16. März)  
  • SH: Noch nie gab es so wenige Unfalltote (20. März)  
  • Fehlalarm: Die Nervensägen vom Notruf (25. März)



  • Nachbetrachtung der Silvesternacht (2. Januar)
    (shz) Mit "Pauken und Trompeten" ist das neue Jahr - wenn auch zu unterschiedlichen Zeiten - weltweit begrüßt worden. Was die Geräuschkulisse anging, machte Nordfriesland dabei keine Ausnahme. Trotz Rezession und Finanzkrise wollten die meisten Menschen auf den traditionsreichen Spaß nicht verzichten und investierten kräftig in das Feuerwerk. Unzählige Leuchtkugeln und Raketen stiegen mit mehrfarbigen Sternen in langen goldenen Schweifen in den Nachthimmel. Mit Sekt prosteten sich Freunde, Bekannte und Nachbarn zu und wünschten einander ein gutes Jahr.
    Nicht ganz so unbeschwert ging es bei den Einsatzkräften der Polizei, der Freiwilligen Feuerwehren und der Rettungskräfte im Kreis Nordfriesland zu... (ganzen Artikel lesen)

    Husum: 25jähriger verletzt drei Polizisten (3. Januar)

    (shz) Weil eine betrunkene Person randalieren sollte und angeblich mit einem Pflasterstein die Scheiben eines Bauwagens einschlug, wurde die Polizei am Neujahrstag gegen 11.30 Uhr in den Kreuzungsbereich Osterende/Kuhsteig gerufen. Die Streife rückte sofort aus und konnte den flüchtenden Täter im Bereich Jebensweg/Woldsenstraße vorläufig festnehmen.
    Im Streifenwagen griff der 25-jährige Mann den bei ihm sitzenden Beamten völlig unvermittelt tätlich an. Der Polizist erlitt schwere Kopfverletzungen und wurde bewusstlos ins Krankenhaus eingeliefert. Dort sollte dem stark alkoholisierten Tatverdächtigen gleichzeitig eine Blutprobe entnommen werden. Mittlerweile war Verstärkung eingetroffen, doch auch jetzt wehrte sich der Mann heftig und verletzte zwei weitere Ordnungshüter leicht an den Händen.
    Der 25-Jährige wurde nach Anordnung des Richters in die Ausnüchterungszelle gesteckt. Ihn erwartet nicht nur ein Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Körperverletzung, sondern auch wegen Sachbeschädigung am Bauwagen.

    Enge-Sande: Schwerer Unfall auf der B5 (3. Januar)
    (shz) Er verlor in einer Kurve die Kontrolle über seinen Wagen und raste in voller Fahrt gegen einen entgegenkommenden Kleinbus: Bei einem schweren Unfall auf der B 5 bei Enge-Sande (Kreis Nordfriesland) ist gestern ein Autofahrer (21) lebensgefährlich verletzt worden. Rettungskräfte befreiten den Mann aus seinem völlig zerstörten Auto und flogen ihn mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus nach Flensburg. Der Fahrer des Kleinbusses wurde ebenfalls verletzt, auch er wurde in eine Klinik gebracht.

    Nordstrand: Neuer Seenotrettungskreuzer (7. Januar)
    (shz) Die 19,90 Meter lange und 38 Tonnen verdrängende „Eiswette“ hat in den vergangenen Wochen ein umfangreiches Erprobungsprogramm in der Nordsee unter zeitweise schweren Wetter- und Seegangsbedingungen absolviert. Dieses 1.660 PS starke und 22 Knoten (ca. 40 km/h) schnelle Typschiff einer neuen Klasse von Seenotrettungskreuzern wird auf der Station DGzRS-Nordstrand (Strucklahnungshörn) eingesetzt. Der neue Seenotkreuzer wird von einer drei Mann starken Besatzung gefahren. Vormann ist Hans-Jürgen Hansen. Er hatte zuvor das Kommando auf der bewährten „Vormann Leiss“. Dieser Seenotkreuzer ist nach 28 Jahren im harten Seenoteinsatz außer Dienst gestellt worden. Die „Vormann Leiss“ hatte im Übrigen eine Vorgängerin: Die hieß auch „Eiswette“. (ganzen Artikel lesen)

    Nachbar statt Notruf: "Halligretter" (7. Januar)
    (shz) Wenn auf dem Festland etwas passiert, kann jeder Bürger davon ausgehen, dass binnen zwölf Minuten Retter vor Ort sind. Doch die Hallig-Bewohner sind, zumindest was die Erstversorgung verunglückter Menschen angeht, auf sich selbst angewiesen. Bei schlechtem Wetter kann es etwas länger dauern, bis Rettungshubschrauber oder Seenotkreuzer eintreffen, schlimmstenfalls können beide nicht starten. „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist dann die Devise. (ganzen Artikel lesen)

    Harrislee: "Leitstelle Nord" - Offene Ohren für Hilferufe im Norden (13. Januar)
    (shz) Das Gebäude steht, die Technik ist geliefert und installiert. Hier und da zeugen noch fehlende Platten der abgehängten Decken von den letzten Technik-Arbeiten und auch der neue Funkmast fehlt noch – dennoch ist die „Kooperative Regionalleitstelle Nord“, so der offizielle Name, „so gut wie startklar“, wie Reinhard Becker als Leiter des polizeilichen Teils und Uwe Rühl, Leiter des kommunalen Teils (Rettungsdienst, Feuerwehr und Katastrophenschutz) übereinstimmend erklären. Zwischen Ende April und Anfang Mai sollen dann die Telefone der Notrufleitungen 110 und 112 sowie der Service-Nummer 19222 erstmals in Harrislee statt bisher in Flensburg, Schleswig und Husum klingeln. Mit der Inbetriebnahme der neuen Leitstelle auf dem Gelände der Landesfeuerwehrschule beginnt für die Leitstellendisponenten eine neue Ära. Kräfte von Polizei und kommunaler Schadensabwehr arbeiten Tür an Tür und können sich auf direktem Wege kurzschließen und Einsatztaktiken besprechen...(ganzen Artikel lesen)

    Ahrenshöft: Müll-LKW auf Abwegen (14. Januar)
    (shz) Auf der Kreisstraße 66 von Ahrenshöft nach Hoxtrup kam ein mit Müll beladener Lkw am Ausgang einer Rechtskurve aus bislang noch unbekannter Ursache ins Schleudern, nach links von der Fahrbahn ab und wurde von einem Wall gestoppt. Der Fahrer wurde verletzt ins Husumer Klinikum gebracht. Weiträumig musste der Verkehr für mehrere Stunden umgeleitet werden. Bevor mit dem Einsammeln des verstreuten Mülls sowie der Bergung des Fahrzeugs begonnen werden konnte, musste ein Weg durch den Wall geschaffen werden. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 75 000 Euro.




    Hattstedt: Rollerfahrer kollidiert mit LKW (14. Januar)
    (shz) Mit lebensgefährlichen Verletzungen musste gestern ein 49-jähriger Rollerfahrer ins Klinikum Nordfriesland nach Husum eingeliefert werden. Er fuhr mit seinem Zweirad ungebremst in einen Lastkraftwagen. Dieser befuhr, nach Polizeiangaben, die alte Bundesstraße 5 Richtung Hattstedt und wollte auf Höhe Bisswasserweg wenden. Als der Lkw quer auf der Straße stand, fuhr der Roller in ihn hinein. Während der Transporter lediglich an der unteren Seitenverkleidung beschädigt wurde und die Fahrt fortsetzen konnte, entstand am Roller Totalschaden. Die alte B 5 musste für 45 Minuten voll gesperrt werden.

    Husum: Polizist in Finger gebissen (14. Januar)
    (shz) Kurz vor 10 Uhr wurde die Polizei gestern zur Unterstützung in die Gurlittstraße gerufen. Sie sollte dem sozial-psychiatrischen Dienst helfen, eine verwirrte 48-Jährige in die Fachklinik Breklum einzuweisen. Während des Transports wurde der begleitende Polizist unvermittelt angegriffen und ihm in die Hand gebissen. Die Frau erwischte den kleinen Finger der linken Hand und verursachte eine starke Blutung, die erst nach ambulanter Behandlung im Krankenhaus gestillt werden konnte. Der Beamte wird bis auf Weiteres keinen Dienst ausüben können. Die Frau indes sieht einer Strafanzeige wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte entgegen.

    Husum: Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall (28. Januar)
    (shz) Zu einem Verkehrsunfall mit zwei Verletzten kam es am vergangenen Freitag auf der Flensburger Chaussee. Eine Autofahrerin, die in Richtung Gewerbegebiet unterwegs war, übersah beim Linksabbiegen ein entgegenkommendes Fahrzeug und kollidierte mit diesem. Dabei drehte sich ihr Wagen und stieß auch noch mit dem Auto zusammen, das hinter ihr fuhr. Die 19-Jährige wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des entgegenkommenden Autos wurde ebenfalls verletzt, konnte die Klinik aber nach ambulanter Versorgung wieder verlassen. Wie die Polizei mitteilte, betrug der Sachschaden 11 500 Euro.

    Niebüll: Christoph Europa 5 schließt letzte Lücken (28. Januar)
    (shz) Im vergangenen Jahr wurde die Besatzung des rot-weißen Rettungshubschraubers insgesamt 1058 Mal zu Hilfe gerufen. Die Deutsche Rettungs-Flugwacht (DRF) Luftrettung flog damit 148 Einsätze mehr als im Vorjahr. "Unsere Einsatzzahlen zeigen, dass der Hubschrauber wichtig ist für eine lückenlose medizinische Versorgung der Bevölkerung in der Region", erläutert Jürgen Voiß, Pilot in Niebüll. "Wir werden hauptsächlich als schneller Notarztzubringer alarmiert. 2008 flogen wir insgesamt 734 Notfalleinsätze. Zusätzlich wurden wir in 324 Fällen für den schonenden Transport von Patienten zwischen Kliniken eingesetzt", sagt Voiß. (ganzen Artikel lesen)

    Husum: Fußgängerin von Auto zu Boden gerissen (5. Februar)
    (shz) Bei einem Unfall, der sich am frühen Abend ereignete, wurde eine Frau verletzt. Die 42-Jährige war bei Grün von der Marktstraße in Richtung Bredstedter Straße unterwegs, als sie auf der Fußgängerfurt von einem Pkw erfasst wurde, der auf der Kreuzung gerade nach links abbog. Die Geschädigte schleuderte zu Boden, woraufhin der 59-jährige Autofahrer laut Polizei kurz anhielt, um sich sodann in Richtung Schobüller Straße zu entfernen – nicht ohne Zeugen gegenüber anzukündigen, dass er nur schnell etwas zu erledigen habe und zurückkehre. Das tat er dann auch. Die Frau kam ins Krankenhaus.

    Nordstrand: Tödlicher Verkehrsunfall (17. Februar)
    (shz) Gestern Vormittag, gegen 10.45 Uhr, ereignete sich auf Nordstrand ein Verkehrsunfall, bei dem ein Fußgänger tödliche Verletzungen erlitt. Ein 45-jähriger Einheimischer war mit seinem Pkw die Straße Süderhafen in Richtung Herrendeich unterwegs. In Höhe der Einmündung zum Moordeich betrat der 65-jährige Nordstrander plötzlich und unvermittelt die Fahrbahn und wurde dabei von dem Fahrzeug erfasst. Der Mann starb noch am Unfallort.

    Langeneß: Rettungs-Aktion für kranken Urlauber (18. Februar)
    (shz) In den späten Abendstunden erlitt am Sonntag in einem Gasthaus auf Langeneß ein Urlauber Herzprobleme. Der Hallig-Gemeindepfleger alarmierte die Rettungsleitstelle in Husum. Da der Rendsburger Rettungs-Hubschrauber nicht frei war, wurde in der Leitstelle entschieden, den Rettungskreuzer von Amrum loszuschicken. Feuerwehrleute und „Hallig-Retter“ – in Erster Hilfe kundige Hallig-Bewohner – betreuten inzwischen den kranken Mann. Da Niedrigwasser herrschte, brauchte das Schiff über zwei Stunden bis nach Langeneß. Dann endlich konnte der Kranke vom Helfer-Team zum Anleger gebracht und der Notärztin übergeben werden. Der Patient traf erst in den frühen Morgenstunden in der Klinik Husum ein.

    Husum: Leichter Crash im Kreisverkehr (27. Februar)
    (shz) Leicht verletzt wurde eine 36 Jahre alte Autofahrerin bei einem Verkehrsunfall, der sich am Mittwoch auf der Flensburger Chausse ereignete. Die Frau war um 6.30 Uhr in Richtung Innenstadt unterwegs, als sie ihren Wagen auf Höhe der Messehalle abbremste, weil sich vor ihr im Kreisel ein Lastwagen befand. Ihr Hintermann (29) passte nicht auf, da er sich laut Polizei seinerseits auf den Abbiegevorgang des Lasters konzentrierte. Die Autos stießen zusammen. Der Aufprall führte bei der Geschädigten zu einem Schleudertrauma. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt 1250 Euro.

    Rantrum: Kopfüber in den Graben (28. Februar)
    (shz) „Vermutlich müssen mehrere Schutzengel aktiv gewesen sein“, schildert ein Polizeibeamter gestern Nachmittag die Situation nach einem Unfall bei Rantrum. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei, war der 20-jährige Fahrer eines Audi auf dem Lagedeich im Begegnungsverkehr auf die Bankette geraten und hatte die Kontrolle über seinen Pkw verloren. Der Wagen schleuderte in den Graben und blieb kopfüber auf dem Dach liegen. Der Mann wurde eingeklemmt und konnte sich nicht aus eigener Kraft aus dem Wrack befreien. Da er ein Handy hatte, konnte einen den Notruf absetzen.
    Zur Befreiung setzten die Rettungskräfte die Drehleiter der Husumer Feuerwehr ein. Mittels einer am Rettungskorb angebrachten Zugwinde, wurde der Havarist geborgen. Die angerückten Wehren aus Rantrum und Husum staunten nicht schlecht, als der Fahrer das Autowrack selbstständig verlassen konnte. Der Mann wurde leichtverletzt ins Husumer Krankenhaus eingeliefert.

    Husum: Feuerwehr-Großeinsatz im Hafensilo (4. März)
    (shz) Um 16.03 Uhr schrillten gestern die Alarmglocken bei der Freiwilligen Feuerwehr Husum: Im Silo 7 des Futtermittelunternehmens Arp, Thordsen, Rautenberg war ein Schwelbrand ausgebrochen. „Ein dort eingelagerter Zusatz für Kraftfutter – Kakaobohnenschrot – hatte sich durch Gärung selbst entzündet“, sagte Wehrführer Jürgen Jensen noch während des Einsatzes vor Ort. Mit 40 Feuerwehrleuten war er am Hafen angerückt.
    „15 Tonnen des Futtermittelzusatzes waren in der betreffenden Zelle eingelagert. Die muss manuell entleert und das Material kontrolliert nach draußen gebracht werden.“ Zwei bis drei Tonnen, so schätzte der Wehrführer gestern Abend um 19 Uhr, seien bis zu diesem Zeitpunkt per Hand aus der Zelle gebracht und auf dem Betriebsgelände der Firma abgelagert worden. „Der Schrot war teilweise noch mit Glutnestern durchsetzt.“
    Doch die Lage hatte sich zumindest so weit entspannt, das mit einer Staubexplosion nicht mehr gerechnet werden musste. „Unsere Leute arbeiten jetzt nur noch unter Staubschutz“, so Jensen weiter. „Die ersten Einsatzkräfte konnten dagegen nur unter Atemschutz zum Brandherd vordringen.“ Dennoch sei die Arbeit naturgemäß weiterhin sehr kräftezehrend: „Auch wenn jetzt alles unter Kontrolle ist, so wird das hier bis tief in die Nacht hinein dauern“, sagte er. „Deswegen werden wir die Leute, die jetzt im Einsatz sind, noch komplett ablösen.“ Fünf Feuerwehrleute verspürten nach dem Einsatz Unwohlsein und Übelkeit und wurden vorsichtshalber ins Krankenhaus gebracht.

    Witzwort: Anschnallgurt verhindert Schlimmstes (11. März)
    (shz) Einen Schutzengel hatten gestern eine Mutter und ihre drei Töchter, die auf der Bundesstraße 5 unterwegs waren. Um kurz nach 11 Uhr war das Auto, in dem die Familie aus Koldenbüttel saß, in Höhe Witzwort aus noch unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Auf der weichen Bankette gab es dann kein Halten mehr. Der Wagen überschlug sich mehrfach zwischen den Bäumen und Büschen und kam schließlich auf einer tiefer gelegenen Wiese auf den Rädern zu stehen.
    Für die Witzworter Feuerwehr, die Besatzungen von zwei Rettungswagen und die Polizei aus Friedrichstadt war es dann ein schwieriges Unterfangen in dem matschigen Gelände, die Verletzten zu bergen. Weil die Frau und die drei Mädchen im Alter zwischen sieben Monaten und sieben Jahren angeschnallt waren, kamen sie mit leichten Verletzungen und einem großen Schrecken davon. Sie wurden zur ambulanten Behandlung ins Tönninger Krankenhaus gebracht. Am Wagen entstand Totalschaden.

    Tönning: Tödlicher Unfall bei der Arbeit (12. März)
    (shz) Ein tragisches Unglück ereignete sich gestern Morgen im Bereich Schrapenbüll bei Tönning. Ein Landwirt war beim Reinigen eines Grabens unter seinen Traktor geraten und zu Tode gequetscht worden. Nach Polizeiangaben ereignete sich der Unfall gegen 9.30 Uhr. Für die Arbeit hatte der 55-Jährige eine Stahlpforte an dem Frontlader seines Treckers befestigt. Mit dieser selbst konstruierten Plattform erhoffte er sich einen besseren Stand bei den Arbeiten an der Grabenkante. Unglücklicherweise gab der Schlepper in dem weichen Untergrund nach. Der Landwirt geriet gegen den Frontlader. Aufmerksame Verkehrsteilnehmer auf der angrenzenden B 202 sahen den augenscheinlich verunglückten Traktor und informierten die Polizei und Rettungskräfte. Vor Ort konnte dann aber nur noch der Tod des Landwirts festgestellt werden.









    Nordstrand: Die "Eiswette" nimmt Fahrt auf (12. März)
    (shz) Der erste Seenotkreuzer der neuen 20-Meter-Klasse, die „Eiswette“, ist gestern auf Nordstrand (Nordfriesland) in Dienst gestellt worden. Das 19,90 Meter lange und 38 Tonnen verdrängende Spezialschiff der Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger ist mit 1,30 Meter Tiefgang auf die Bedürfnisse des flachen Wattenmeeres zugeschnitten. Das 1660 PS starke und 22 Knoten (knapp 41 km/h) schnelle Schiff ersetzt die „Vormann Leiss“, die mit zwei Meter Tiefgang im Wattenmeer auf ein Tochterboot angewiesen war.
    Die für Seenotrettungsboote übliche "Testkenterung" wurde auch bei dem neuen Seenotrettungskreuzer durchgeführt, dies zum ersten Mal für ein Schiff dieser Klasse - natürlich wurde die Prüfung mit Brovour bestanden. Und auch sonst fand die Besatzung um Vormann Hans-Jürgen Hansen nur lobende Worte für ihr neues Arbeitsgerät.
    Ein Wohndeck besitzt die "Eiswette" anders als ihr Vorgänger "Vormann Leiss" nicht mehr, die Seenotretter wohnen statt dessen in ihrem Stationsgebäude in unmittelbarer Nähe zum Hafen, welches sie zum größten Teil in Eigenleistung selbst ausgebaut haben.


    Hattstedt: Mit dem Auto überschlagen (16. März)
    (shz) Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich gestern gegen 2 Uhr mitten in Hattstedt. Ein Auto mit Pinneberger Kennzeichen fuhr auf der Bundesstraße 5 aus Struckum Richtung Husum, als es ins Schleudern geriet, sich überschlug und kopfüber vor einem Versicherungsbüro landete. Anwohner hatten den lauten Aufprall gehört und sofort Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst benachrichtigt.
    Um den lebensgefährlich verletzten Fahrer aus dem total beschädigten Wagen zu befreien, musste das Fahrzeug gedreht werden. Keine leichte Aufgabe für die freiwilligen Helfer. Mit Hilfe einer Hydraulikschere konnte der Mann schließlich geborgen werden. Dabei war er, so ein beteiligter Feuerwehrmann und Rettungsassistent, kurzzeitig ansprechbar. Er berichtete, dass seine achtjährige Tochter auf dem Beifahrersitz gesessen habe. Da das Kind sich nicht im Fahrzeug und auch nicht an der Unfallstelle befand, wurde eine große Suchaktion mit Unterstützung der Husumer Nachbarwehr, die über eine Wärmebildkamera verfügt, eingeleitet. Ohne Ergebnis. Daher wurde die Polizei in Hamburg benachrichtigt, die das Mädchen bei ihrer Mutter ausfindig machte. Die Suchaktion konnte abgebrochen werden.
    Während des Einsatzes war die Bundesstraße 5 in Hattstedt für den Durchgangsverkehr gesperrt und wurde umgeleitet. Notärzte, Rettungsfahrzeuge und über 30 Feuerwehrmänner aus Hattstedt, Wobbenbüll und Husum beteiligten sich an diesem nächtlichen Einsatz. Ursache, so ein Polizeisprecher, war Alkohol.

    SH: Noch nie gab es so wenige Unfalltote (20. März)
    (shz) Die Zahl der Verkehrstoten auf den Straßen in Schleswig-Holstein ist auf einen historischen Tiefstand gesunken. Im vergangenen Jahr kamen 149 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben – so wenig wie nie seit Einführung der amtlichen Verkehrsstatistik vor 56 Jahren. Unter den Unfallopfern waren 23 Motorradfahrer, 20 Fußgänger und 14 Kinder. Auch die Zahl der Verkehrsunfälle insgesamt verringerte sich um vier Prozent auf rund 57 000 Fälle. Trotz dieser positiven Entwicklung will Innenminister Lothar Hay (SPD) im Bemühen für mehr Verkehrssicherheit auf den Straßen nicht nachlassen. „Fast alle Unfälle wären durch Beachtung der Verkehrsregeln, durch Umsicht und Rücksichtnahme vermeidbar gewesen“, sagte er gestern bei der Vorstellung der Unfallstatistik 2008 in Kiel... (ganzen Artikel lesen)

    Fehlalarm: Die Nervensägen vom Notruf (25. März)
    (shz) Sie nerven ohne Ende. Rund um die Uhr, Tag und Nacht. Sie fragen nach der Zeit. Nach einer günstigen Zugverbindung. Sie pöbeln rum. Sie geben falschen Alarm. Manchmal legen sie auch einfach nur wieder auf. Wenn in den Einsatzleitstellen von Polizei und Feuerwehr der Notruf blinkt, steckt dahinter nicht immer ein Einsatz, sondern zuweilen auch ein schlechter Scherz. Notrufmissbrauch. Kein Spaß für den, der über Einsätze entscheiden muss. „Manchmal“, klagt ein Polizist, „ist es die reinste Seuche.“

    Dabei war alles so gut gemeint gewesen. Es gab bundesweite Sammelaktionen, nach denen ausgemusterte Mobilfunkgeräte als mobile Notrufsäulen bevorzugt an Senioren verschenkt wurden. Jederzeit und überall, so die dahinter stehende Idee, sollte es ihnen ermöglicht werden, um Hilfe zu rufen. Simkartenfrei – also ohne Vertrag. Per Gesetz wurden die Telefonnetzbetreiber verpflichtet, das technisch zu ermöglichen.

    Doch die Sache ging derartig nach hinten los, dass der Gesetzgeber jetzt die Reißleine riss. Ohne Karte nämlich ließ sich kein Anrufer lokalisieren – und das hätten hunderte Dienststellen bundesweit liebend gern gemacht. „99,9 Prozent der über diese Telefone eingehenden Notrufe sind Fehlalarme“, sagt Carsten Herzog, Chef der Flensburger Berufsfeuerwehr. Zu seiner Erleichterung wird damit bald Schluss sein. „Die Notrufverordnung ist wieder geändert worden. Die Telefongesellschaften müssen ihre Technik nur noch umstellen.“

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