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BRIANS HOMEPAGE | RETTUNGSDIENST | PRESSEMAPPE 2008
Pressemappe

Quelle sind - sofern nicht anders gekennzeichnet - die "Husumer Nachrichten" aus dem sh:z-Verlag. Sofern zu einem Artikel Bildmaterial zur Verfügung steht, ist dies mit einem gekennzeichnet. Sie vermissen einen Artikel oder haben einen Vorschlag, eine Frage oder Beschwerden - dann kontaktieren sich mich doch bitte über "Kontakt".


2008 - Viertes Quartal
  • Husum: Brutaler Überfall (2. Oktober)
  • Husum: "Dicker Hund" für Rettungskräfte - Feuer im Kreiskrankenhaus (2. Oktober)  
  • Mildstedt: Mann rast davon – und schleift Polizisten mit (10. Oktober)
  • Husum: Brand eines ehemaligen landwirtschaftlichen Hofes (13. Oktober)
  • Husum: Kein Einsatz ohne Martinshorn (25. Oktober)  
  • Bargum: Schwerer Verkehrsunfall auf der B5 (30. Oktober)


  • Husum: Sonne blendet Autofahrer - Zwei Verletzte (4. November)
  • Amrum: Insel-Baby in Not (5. November)
  • Husum: Großfeuer hält Innenstadt in Atem (13. Oktober)  
  • Husum: Mutter sticht Vater vor Augen der Tochter nieder (25. November)


  • Tönning: Unfall auf B5 - Fahrzeuge im Graben gelandet (8. Dezember)  
  • Projekt „Hallig-Rettung“: Zwei Defibrillatoren für Langeneß (10. Dezember)
  • Hude: Reetdachhaus brennt – zwei Menschen tot (18. Dezember)



  • Husum: Brutaler Überfall (2. Oktober)
    (shz) Eine 79-jährige Husumerin ist am Montag gegen 15.10 Uhr auf dem Schulhof der Bürgerschule das Opfer eines brutalen Überfalls geworden. Ein Unbekannter hatte die Frau angerempelt und ihr anschließend die schwarze Handtasche mit roher Gewalt entrissen. Zuvor war das Opfer infolge der Handgreiflichkeiten zu Fall gekommen und – schwer verletzt – noch einige Meter über den Boden mitgeschleift worden, weil es seine Handtasche festhielt.
    Vor dem Überfall hatte die alte Dame in der Innenstadt eingekauft und war dann in die Filiale der Nord-Ostsee-Sparkasse gegangen, um Geld abzuheben. Um 15.04 Uhr verließ sie die Bank wieder und ging dann durch Schlossgang und Asmussenstraße Richtung Kuhsteig. Zu guter Letzt wechselte sie die Straßenseite, um ihren Weg über den Schulhof der Bürgerschule fortzusetzen. Mitten auf dem Schulhof ereignete sich dann die brutale Tat.
    Der Täter flüchtete mit seiner Beute Richtung Asmussenstraße. Er wurde wie folgt beschrieben: Zirka 20 Jahre alt, sportliche schlanke Figur, dunkelblonde, kurze, glatte Haare, gepflegte Erscheinung, keine Brille. Am Körper trug er einen grauen Kapuzenpullover oder eine entsprechende Jacke sowie helle Jeans. Das Opfer musste aufgrund seiner schweren Verletzungen stationär im Krankenhaus behandelt werden. Lebensgefahr bestand allerdings nicht.










    Husum: "Dicker Hund" für Rettungskräfte - Feuer im Kreiskrankenhaus (2. Oktober)
    (shz) Mit wenig Rauch beginnt der Ausnahmezustand: Gestern Nachmittag dringt dieser durch die Deckenlampe in einem Patientenzimmer in der Husumer Kreisklinik am Erichsenweg. Doch zeitgleich schlagen auch zahlreiche Rauchmelder in verschiedenen Räumen an. „Der Feuer-Alarm war sofort ausgelöst worden“, erklärt Michael Mittendorf, Pressesprecher des Klinikums Nordfriesland. Blaulicht, Rettungswagen, Polizeibeamte, Feuerwehrleute, Ärzte und Pflegepersonal bestimmen danach das Bild im Erichsenweg, der vollständig gesperrt wird. Neben 25 Polizisten sind 101 Feuerwehrleute und 60 Rettungskräfte im Einsatz. Die Husumer Blaujacken werden von den Wehren der Nachbarorte Mildstedt und Schwesing sowie des Ortsteils Schobüll unterstützt.
    Ruhig und besonnen werden die alle Etagen im betroffenen Block evakuiert. Glück im Unglück: Der Schichtwechsel steht bevor, so dass doppeltes Personal in der Klinik verfügbar ist. Über 100 Patienten müssen die Klinik verlassen. Rund 30 von ihnen kommen in der benachbarten Irene-Thordsen-Kongresshalle unter – der Rest in Kliniken und Seniorenheimen. „Wir versuchen alles. Unsere Mitarbeiter telefonieren sämtliche Einrichtungen ab“, sagt Mittendorf. (ganzen Artikel lesen)


    Mildstedt: Mann rast davon – und schleift Polizisten mit (10. Oktober)
    (shz) Szenen gibt es, die gibt es sonst nur beim Film. Oder in Nordfriesland, an einem ganz normalen Schultag. Im Mittelpunkt: ein 44-jähriger Polizist aus Mildstedt bei Husum und ein betrunkener Vater (54), der sein Kind (10) mit dem Auto zur Schule brachte. Ein harmloses Gespräch zwischen den Männern gipfelte gestern in dramatischen Minuten, die der Polizist mit viel Glück und noch mehr Armkraft nur leicht verletzt überlebte. 300 Meter wurde der Beamte bei voller Fahrt mitgeschleift – an der Reling eines Autos hängend. (ganzen Artikel lesen)


    Husum: Brand eines ehemaligen landwirtschaftlichen Hofes (13. oktober)
    (shz) Am Sonnabendnachmittag geriet der Stall eines ehemaligen Bauernhofes in Kielsburg-Moorschift in Brand. In dem etwa 40 mal 15 Meter großen Gebäude befanden sich Personenkraftwagen, an denen zum Zeitpunkt des Brandausbruchs gearbeitet worden war. Verletzte gab es glücklicherweise nicht. Zwei Personen mussten wegen Schocks im Husumer Klinikum behandelt werden. Der Stall ist komplett niedergebrannt. Ein Übergreifen der Flammen auf das benachbarte Wohnhaus konnte durch das beherzte Eingreifen von 80 Feuerwehrleuten der Husumer Wehr verhindert werden. Der Sachschaden wird auf etwa 80 000 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Brandstelle beschlagnahmt.


    Husum: Kein Einsatz ohne Martinshorn (25. Oktober)
    (shz) Schweißausbrüche, Herzrasen und dumpfe Brustschmerzen – so beschreibt Benno Borowski seinen körperlichen Zustand, nachdem ein Rettungswagen nachts mit eingeschalteten Martinshorn an seinem Wohnblock vorbeigerast ist. „Eigentlich hätte ich da selbst einen Rettungswagen rufen sollen“, empört sich der Husumer. „Das Ding ist ja ein potenzielles Tötungsinstrument.“ Deshalb fordert er, das Martinshorn nur in notwendigen Situationen und nicht wahllos ohne Berücksichtigung der Gegebenheiten einzusetzen. Was die Lautstärke des Martinshorns angeht, ist Borowskis Einwand berechtigt: Mit 105 Dezibel ist die Sirene nur geringfügig leiser als ein Rockkonzert (110 Dezibel) oder ein Flugzeugstart in 100 Meter Entfernung (125 Dezibel). Ab 90 Dezibel wird eine Lautstärke von Medizinern als „gefährlich“ eingestuft.
    Dennoch lässt sich diese Lärmbelästigung nicht vermeiden, da die Einsatzfahrzeuge zum Gebrauch des Martinshorns gesetzlich verpflichtet sind.
    „Unsere Sonderrechte wie zum Beispiel Geschwindigkeitsüberschreitungen oder das Überfahren einer roten Ampel dürfen wir nur wahrnehmen, wenn wir sowohl Blaulicht als auch Martinshorn angeschaltet haben“, erklärt Rettungssanitäter Frank Knäblein. „Wenn wir darauf verzichten und es passiert etwas während des Einsatzes, haften wir selbst dafür.“
    Das Argument, dass nachts der Gebrauch des „Tatütatas“ überflüssig sei, teilt er nicht. „Auch nachts kann ein Betrunkener auf die Straße laufen. Der sieht vielleicht nicht das Blaulicht, aber hört das Martinshorn – ohne akustische Warnung sind wir schuld, wenn etwas passiert.“ Der eine oder andere Kollege verzichte aus Rücksicht auf die Anwohner schon mal auf das Martinshorn, weiß der Sanitäter. „Aber das passiert auf eigene Verantwortung und stellt sowohl für Rettungswagenfahrer als auch für mögliche andere Verkehrsteilnehmer ein erhöhtes Risiko dar.“

    Anmerkung des Webmasters: Ich verweise in dem Zusammenhang auch auf die folgende Seite: Sonderrechte & Blaulicht


    Bargum: Schwerer Verkehrsunfall auf der B5 (30. Oktober)
    (shz) Drei schwer Verletzte – so lautet die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Dienstagabend gegen 19.50 Uhr auf der Bundesstraße 5 zwischen den nordfriesischen Ortschaften Bargum und Enge-Sande ereignet hat. Laut Polizeiangaben war ein aus Richtung Enge-Sande kommendes Fahrzeug, besetzt mit einem 18-jährigen Mann, auf gerader Strecke kurz vor der Ortschaft Bargum von der Straße abgekommen. Der junge Mann verlor die Kontrolle über seinen Wagen und prallte seitlich frontal mit einem ihm entgegenkommenden Auto zusammen. Der Unfall-Verursacher sowie die Insassen des anderen Fahrzeugs, zwei Frauen (beide 48 Jahre alt), wurden schwer verletzt. Drei Rettungswagen, zwei Notärzte, sowie die Freiwilligen Feuerwehren Bargum und Mönkebüll waren im Einsatz. Letztere rückte mit einer Rettungsschere an, um den eingeklemmten 18-Jährigen aus seinem völlig zerstörten Wagen zu befreien. Er wurde in die Diako nach Flensburg gebracht, ist nach Polizeiangaben aber inzwischen außer Lebensgefahr. Die beiden Frauen kamen in das Husumer Krankenhaus.
    Wie es zu dem Unfall kommen konnte, steht zur Zeit noch nicht fest. Die Untersuchungsergebnisse des Sachverständigen stehen noch aus. Bis um zirka 21.30 Uhr wurde die Bundesstraße 5 in dem betroffenen Abschnitt für den Verkehr voll gesperrt, die Fahrzeuge wurden auf Nebenstrecken um die Unglücksstelle herumgeleitet.


    Husum: Sonne blendet Autofahrer - Zwei Verletzte (4. November)
    (shz) Zwei Leichtverletzte und 9000 Euro Sachschaden – das ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls, den ein 19-jähriger Autofahrer am Freitag verursachte. Der junge Mann war um 14.30 Uhr mit seinem Pkw auf dem Osterende in Richtung Stadtmitte unterwegs und beabsichtigte, nach links in die Adolf-Menge-Straße abzubiegen. Dabei stieß er mit dem entgegenkommenden Fahrzeug einer 59 Jahre alten Frau zusammen. Gegenüber der Polizei gab er später zu Protokoll, dass er den Wagen wegen der tief stehenden Sonne nicht gesehen habe. Beide Unfallbeteiligten verletzten sich leicht.


    Amrum: Insel-Baby in Not (5. November)
    (shz) Es ist ein echtes Insel-Drama, das sich am Montagabend zwischen der Nordseeinsel Amrum und dem Festland abgespielt hat: Ein acht Wochen alter Säugling war erkrankt und musste aus medizinischen Gründen dringend von der Fachklinik für Kinder und Jugendliche „Satteldüne“ auf Amrum in eine Flensburger Klinik verlegt werden. Der Hubschrauber „Christoph Europa 5“ der Deutschen Rettungsflugwacht aus Niebüll konnte aber wegen Dunkelheit nicht mehr starten. Auch der Amrumer Seenotrettungskreuzer „Eiswette“ konnte nicht einspringen – das Schiff der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger befand sich vor Helgoland.
    Hilfe kam am Ende von der Wasserschutzpolizei Husum: Das Boot „Sylt“ nahm das Kind gegen 19.30 Uhr an Bord, mit dabei der Klinikarzt Dr. Johannes Matthias. Ziel war Dagebüll. Doch auch hier gab es Schwierigkeiten – es herrschte extremes Niedrigwasser. „Gerade so eben“ konnte die „Sylt“ noch anlegen. „Wenn wir nicht hätten anlegen können, hätten wir das Baby an Bord eines Schlauchbootes genommen“, sagt Wolfgang Boe, Sprecher der Wasserschutzpolizei in Husum... (ganzen Artikel lesen)




    Husum: Großfeuer hält Innenstadt in Atem (19. November)
    (shz) Massimiliano Mercurio und seine Belegschaft hatten die Tür zur Pizzeria „La Casetta“ gerade erst aufgeschlossen, als eine Passantin hereinstürzte und rief, dass aus dem Dach des Hauses Qualm aufsteige. „Ich bin sofort rausgelaufen, um nachzuschauen“, sagte der sichtlich geschockte Chef des italienischen Restaurants in der Neustadt 74. Dann eilte „Massimo“, wie ihn seine Kunden nennen, zurück in die Küche, wo sich seine Köche gerade auf das Eintreffen der Mittagsgäste vorbereiteten. Dort sah er, wie hinter dem Pizza-Ofen eine Flamme hochschlug und alarmierte die Feuerwehr. „Gäste waren Gott sei dank noch nicht im Laden“, erklärte der Gastwirt eine Stunde später, während er am ganzen Körper zitterte. Nur er und die Crew – zu der drei Köche und drei Servicekräfte gehören – hätten sich zu jener Zeit im Haus befunden... (ganzen Artikel lesen)


    Husum: Mutter sticht Vater vor Augen der Tochter nieder (25. November)
    (shz) Blutig endete in der Nacht zu gestern ein Familienstreit zwischen zwei aus Kasachstan stammenden Eheleuten. Die 29-jährige Frau hatte in Folge einer Auseinandersetzung mit einem Messer auf ihren zwei Jahre älteren Mann eingestochen. Sie verletzte ihn am Rücken.
    Um 23.20 Uhr alarmierte die 13-jährige Tochter die Polizei. Sie war Augenzeugin der Tat, während ihr achtjähriger Bruder im Nebenzimmer schlief. Die Beamten nahmen die Mutter fest, der Vater wurde ins Krankenhaus eingeliefert – beide waren offenbar betrunken. Die Familie ist bei der Polizei und beim Jugendamt bekannt. „Es gab keinerlei Anzeichen, dass sich die Lage so entwickeln würde“, sagte ein Sprecher des Kreises. Die Kinder wurden noch am Abend vom Notdienst des Jugendamtes betreut und in ein Kinderheim gebracht. Gestern verlebten die beiden wieder einen „ganz normalen Tag“, so der Sprecher. Sie gingen vormittags in die Schule und nahmen nachmittags an einer Tagesbetreuung teil. Ob der Kreis einen Teil des Sorgerechts für die Kinder bekommen wird, ist noch unklar.








    Tönning: Unfall auf B5 - Fahrzeuge im Graben gelandet (8. Dezember)
    (shz) Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Sonnabend um 16.02 Uhr auf der Bundesstraße 5 zwischen Rothenspieker und Tönning. Nach Auskunft der Polizei besteht bei keinem der Verunglückten, die schwere und leichtere Verletzungen erlitten haben, Lebensgefahr. Die Bundesstraße 5 war fast zwei Stunden voll gesperrt. Alle drei Fahrzeuge weisen Totalschaden auf. Nach Zeugenaussagen war ein Pkw aus Richtung Tönning aus ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geraten und mit zwei Fahrzeugen zusammengestoßen. Zwei Wagen landeten im Graben – eines davon kopfüber. Ein Großaufgebot an Rettungskräften erschien an der Unglücksstelle – darunter auch Dithmarscher Feuerwehren aus Hemme und Heide. Ferner waren fünf Rettungswagen und drei Notärzte mit Fahrzeugen vor Ort. 25 Feuerwehrleute aus Oldenswort, 30 aus Heide und 24 aus Hemme befreiten die eingeklemmten Fahrzeuginsassen mit Hydraulikscheren. Sie wurden in Kliniken gebracht.


    Projekt „Hallig-Rettung“: Zwei Defibrillatoren für Langeneß (10. Dezember)
    (shz) Vertreter von Feuerwehr, Rettungsdienst, Kirche, Gemeindepflege und Bürgermeister Fiete Nissen trafen sich auf der Hallig Langeneß, um das fortlaufende Projekt „Hallig-Rettung“ weiter voran zubringen. Nach einem Halligretter-Kurs im Mai 2008 und einer Aufstockung der medizinischen Ausrüstung durch einen Notfallrucksack und ein Sauerstoffgerät erfolgte nun ein weiterer Schritt zur Optimierung der Rettungsgeräte.
    Der Leiter Rettungsdienst Nordfriesland, Christian Wehr, überreichte im Auftrag des Ministeriums dem Gemeindepfleger Patrick Andresen zwei hochmoderene Defibrillatoren mit EKG-Funktion für die Halligen Langeneß und Oland. Sinn und Austausch des Projektes „Hallig-Rettung“ ist eine verbesserte medizinischen Versorgung auf dem Eiland. „Man muss im Extremfall damit rechnen, dass auf Grund der Gezeiten und der wechselnden Wetterverhältnisse der Rettungskreuzer oder der Rettungshubschrauber nicht kommen können. Dann ist es meine Aufgabe, mit den Hallig-Rettern zusammen das Zeitfenster zu schließen und qualifizierte Hilfe zu leisten, bis der Notarzt mit Rettungsassistent eintrifft“, erläuterte Andresen.
    Die Teilnehmer tauschten sich über die Notwendigkeit aus, dass im kommenden Jahr ein neues Fahrzeug für die Gemeindepflege angeschafft werden müsste. Alle Vertreter waren sich einig, dass die Zusammenarbeit von Rettungsdienst, Feuerwehr, der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger und der Gemeindepflege schon gut laufe. Sie solle aber noch weiter verbessert werden.


    Hude: Reetdachhaus brennt - zwei Menschen tot (18. Dezember)
    (shz) Beim Brand eines Reeetdachhauses sind dort gestern Abend zwei Menschen ums Leben gekommen. Das Feuer in dem Zwei-Parteien-Haus war gegen 20.40 Uhr ausgebrochen. Ein 59-jähriger Mann und seine 64-jährige Lebensgefährtin konnten sich nicht mehr vor den Flammen in Sicherheit bringen und starben. Aus dem zweiten Eingang konnten ein 46-jähriger Vater und seine neunjährige Tochter dem Feuer gerade noch entkommen. Sie blieben unverletzt, erlitten aber einen schweren Schock. Nach Angaben von Augenzeugen könnte der Brand durch einen technischen Defekt an einer Ofenheizung in der Wohnung der Opfer entstanden sein.
    Vor dem lichterloh brennenden Haus spielten sich dramatische Szenen ab. Rund 100 Einsatzkräfte waren vor Ort. Die Helfer konnten sich nur mit Kettensägen und unter Atemschutz Zugang zu dem Haus verschaffen. In dem 200-Seelen-Ort herrschte Entsetzen angesichts der Tragödie. Psychologen kümmerten sich um die Retter, aber auch um geschockte Anwohner.

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