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BRIANS HOMEPAGE | RETTUNGSDIENST | PRESSEMAPPE 2008
Pressemappe

Quelle sind - sofern nicht anders gekennzeichnet - zumeist die "Husumer Nachrichten" aus dem sh:z-Verlag, einige Fotografen haben mir zudem Bildmaterial zur Verfügung gestellt - vielen Dank dafür auch noch einmal an dieser Stelle. Sofern zu einem Artikel Bildmaterial zur Verfügung steht, ist dies mit einem gekennzeichnet.


2008 - Erstes Quartal
  • Brände, Raufereien und viele Notfälle (2. Januar)
  • Husum: Zwei Mitarbeiter bei Staubexplosion verletzt (5. Januar)  
  • Rettungsleitstelle immer noch nicht fertig: „Bestmögliche Hilfe wird unzumutbar verzögert“ (8. Januar)
  • Högel: Gleich zur Stelle, wenn Not am Mann ist (8. Januar)  
  • Mildstedt: Rollerfahrer prallt auf Hänger (8. Januar)
  • Schonender Transport per Drehleiter (11. Januar)
  • Kotzenbüll: Fünf Verletzte und RTW beschädigt (14. Januar)  
  • Husum: Frau mit Kleinkind Treppe runtergestoßen (30. Januar)


  • Husum: Familiendrama - Vater ersticht Sohn im Streit (4. Februar)
  • Wester-Ohrstedt: Gleisblockade stoppt Militärtransport (11. Februar)
  • Wester-Ohrstedt: Notlandung: Beide Piloten unverletzt (11. Februar)  
  • Husum: Dampf statt Rauch (23. Februar)


  • Husum: Radfahrer nach Unfall in Lebensgefahr (5. März)
  • Hattstedt: Ein Schwerverletzter bei Verkehrsunfall (9. März)  
  • Poppenbüll: 30-jähriger Autobastler überrollt (15. März)
  • Hattstedt: Drogenkurier liefert sich Verfolgungsjagd mit der Polizei (19. März)
  • Goldelund: 75-jähriger Fahrer im Wagen eingeklemmt (20. März)



  • Brände, Raufereien und viele Notfälle (2. Januar)
    (shz) Ihre eigenen Bilanzen des Jahreswechsels zogen die nordfriesischen Einsatzkräfte: Gleich 53 Mal mussten die Retter ausrücken – und das nur in der Zeit zwischen Mitternacht und 8 Uhr. Rüdiger Sibbersen und Karl-Heinz Hansen, hatten Nachtschicht in der Husumer Rettungsleitstelle des Kreises NF und steuerten von hier aus die Einsätze.
    „Es war wirklich allerhand los, die beiden hatten alle Hände voll zu tun“, zollte Sebastian Schildger, der dann um 7 Uhr die Frühschicht übernahm, seinen beiden Kollegen Respekt. Doch um so vieles ruhiger begann auch der Neujahrsmorgen nicht: Um 8.30 Uhr alarmierte der Leitstellen-Disponent den Rettungshubschrauber „Christoph Europa 5“ zu einem Einsatz auf Föhr, wo ein krankes Kind abgeholt werden musste. Mehrere andere Notfalleinsätze waren außerdem abzuarbeiten. Auch die Feuerwehr Bredstedt, die nachts zu einem Brandeinsatz ausgerückt war, musste noch einmal starten, um sich vom endgültigen „Aus“ des Feuers zu überzeugen. In der Nacht gab es überall im Kreisgebiet brennende Mülltonnen oder Container, allein die Husumer Feuerwehr musste einen größeren und drei kleinere Brände bekämpfen.
    Im Gegensatz zu ihrem Kollegen in der Rettungsleitstelle arbeitete die Polizeileitstelle mit Beginn der Frühschicht bereits in Doppelbesetzung: Bis 9 Uhr, so recherchierte Robert Ewald, der hier gemeinsam mit Rainer Autzen die Notrufe entgegennahm und die Streifenwagen dirigierte, seien „gut 100 Einsätze“ aufgelaufen – 20 davon in der Kreisstadt. Sieben Mal war Körperverletzung dabei, am Silvesterabend ab 18 Uhr hatte es fünf Mal gebrannt, sechs hilflose Personen mussten nach Hause gebracht werden. Insgesamt gab es sechs Unfälle mit zwei leicht Verletzten. Erstaunlich: Trotz teilweise spiegelglatter Straßen ereigneten sich nur wenige Unfälle. Dafür gab es 15 Anzeigen wegen Sachbeschädigung, und es schlugen sieben Lärmbelästigungen zu Buche. „Aber insgesamt gesehen war es relativ ruhig – mit den üblichen Einsätzen, wie sie eben da sind“, bilanzierte Robert Ewald. „Der Start ins neue Jahr verlief sehr ruhig.“




    Husum: Zwei Mitarbeiter bei Staubexplosion verletzt (5. Januar)
    (shz) Der Knall war weithin zu hören: Bei einer Explosion im Silo der Getreidefirma ATR-Landhandel wurden in der Nacht zu gestern zwei Mitarbeiter verletzt: Die 31 und 43 Jahre alten Männer, die sich zum Zeitpunkt des Unglücks im Inneren des Gebäudes befanden, wurden mit Schnitt- und Brandverletzungen ins Klinikum Nordfriesland gebracht, konnten das Krankenhaus aber mittlerweile wieder verlassen. Um zwei Minuten nach Mitternacht schlugen die Brandmelder auf Rödemishallig an. Daraufhin löste die Rettungsleitstelle des Kreises Alarm aus. Die Explosion hatte an mehreren Stellen Feuer und eine gewaltige Druckwelle entstehen lassen. Teile des Getreidesilos wurden weit in der Gegend verstreut, lagen sogar auf dem Parkplatz der Firma Repower und am Deichfuß.
    Als die ersten Einsatzkräfte der Husumer Feuerwehr eintrafen, zeigte sich das ganze Ausmaß: Überall Rauch – und es brannte an mehreren Stellen gleichzeitig. Laut Wehrführer Jürgen Jensen bestand weiterhin Explosionsgefahr. So wurden die Schobüller Feuerwehr und das Technische Hilfswerk zur Unterstützung angefordert, Notarzt und Krankenwagen hatten sich dem Geschehen so weit wie möglich genähert. Der Einsatz in dem Silo erwies sich als schwierig, denn die Atemschutzträger mussten in den einzelnen Etagen viele Feuer sowie Brandnester bekämpfen und dabei immer herunterfallende Trümmer im Blick behalten – hohe Anforderungen, die die etwa 100 Hilfskräfte bis an die Grenze der Belastbarkeit trieben. Nach Angaben der Polizei hat es im Silo eine Staubexplosion gegeben. Das kann laut Wehrführer Jensen gerade bei Futtermittel-Stauben vorkommen, wenn diese auf eine geeignete Zündquelle – wie elektrische oder mechanische Effekte – treffen. Dazu reicht ein Funke aus, der etwa beim Ziehen eines elektrischen Steckers oder einer Fehlfunktion bei Elektrogeräten entsteht. Bei dem Unglück ist ein Sachschaden von möglicherweise mehreren Hunderttausend Euro entstanden. Die Feuerwehr war gestern bis 14 Uhr im Einsatz.


    Rettungsleitstelle immer noch nicht fertig: „Bestmögliche Hilfe wird unzumutbar verzögert“ (8. Januar)
    (shz) Die Verzögerungen bei der Einrichtung der Kooperativen Regionalleitstelle Nord in Harrislee durch die gerichtliche Überprüfung des Ausschreibungsverfahrens für die Leitstellentechnik vor dem Oberlandesgericht haben den Schleswiger Landrat Bogislav-Tessen von Gerlach erneut auf den Plan gerufen. In seiner Eigenschaft als Verbandsvorsteher des Leitstellenzweckverbandes Nord hat er zu einer druckvollen Verfahrensbeschleunigung aufgefordert... (ganzen Artikel lesen)


    Högel: Gleich zur Stelle, wenn Not am Mann ist (8. Januar)
    (shz) Sechs Kilometer östlich der kleinen Stadt Bredstedt liegt das 450-Seelen-Dorf Högel. Seit 1999 gibt es dort eine Rettungswache. Sie ist 365 Tage rund um die Uhr besetzt. Die beiden Rettungsassistenten Helge Jansen und Thomas Hansen haben gerade ihren Rettungswagen nach einem Krankentransport desinfiziert. Nun ist Zeit für eine kleine Pause. Die in der Wache verbliebenen Kollegen Stefanie Schulz und Hans Christian Hansen schenken frischen Kaffee für die beiden ein. Da ruft die Rettungsleitstelle um Unterstützung. Eine Schlaganfall-Patientin muss aus dem Bredstedter Altenheim ins Niebüller Krankenhaus gebracht werden. Keine Sekunde zögern die beiden Retter. Schnell noch einen Schluck aus der Kaffeetasse und los geht es. „So ist das nun mal im Dienst. Es ist immer irgendwas“, bestätigt Stefanie Schulz. So trinkt sie kurzerhand den Kaffee ihres Kollegen aus... (ganzen Artikel lesen)


    Mildstedt: Rollerfahrer prallt auf Hänger (8. Januar)
    (shz) Noch ist ungeklärt, ob Glätte, ein ungenügend gesicherter und abgestellter Lkw-Hänger oder aber die Unachtsamkeit des 17-jährigen Rollerfahrers zu dem Unfall führten. Gestern in den Morgenstunden sauste der 17-Jährige mit seinem Motorroller im Rosendahler Weg in Mildstedt gegen den Anhänger und wurde mit gebrochenen Beinen von einem Rettungswagen in das Husumer Krankenhaus gebracht.


    Schonender Transport per Drehleiter (11. Januar)
    (shz) Gisela P. ist 83 Jahre alt. Sie wohnt nach wie vor in ihrer Zwei-Zimmer-Wohnung – in der westlichen Altstadt, erster Stock. Schon oft hat sie darüber nachgedacht, ob es nicht besser wäre, in ein Heim zu ziehen – und sei es nur, um regelmäßig unter Aufsicht zu sein. Die Beine wollen schon lange nicht mehr so, und die Kinder wohnen weit weg. Aber bislang ist immer noch alles gut gegangen, und die Selbstständigkeit aufzugeben – womöglich ein für alle Mal – dafür fühlt sich Gisela P. noch nicht alt genug. „Denn wenn ich erst einmal im Heim bin . . .“, flüstert sie leise und bringt den Gedanken einmal mehr nicht zu Ende...
    Aber dann passiert es. Als sie mittags einen Kochtopf aus dem Hängeschrank in der Küche holen will, wird ihr plötzlich schwindelig. Ehe sie sich versieht, sacken Gisela P. die Beine weg. Sie fällt zu Boden. Ein stechender Schmerz durchzuckt sie. Und als die alte Frau wieder einigermaßen bei Sinnen ist, merkt sie, dass sie nicht allein aufstehen kann. Gott sei Dank hat sie ihr schnurloses Telefon in der Küchenschürze – so wie es ihr die Kinder empfohlen haben. Mit zittrigen Fingern kramt sie nach dem Gerät, wählt die 112.
    Keine drei Minuten später sind Rettungswagen und Notarzt zur Stelle. Die Diagnose entspricht den schlimmsten Befürchtungen der Seniorin: Oberschenkelhalsbruch. Der Transport ins Krankenhaus ist unvermeidlich. Doch das stellt die Rettungskräfte vor neue Herausforderungen. Das Treppenhaus der Altbauwohnung ist furchtbar eng. Außerdem wollen die Helfer mit dem heiklen Transport über die steile Treppe kein noch größeres Risiko für den Patienten eingehen... (ganzen Artikel lesen)


    Kotzenbüll: Fünf Verletzte und RTW beschädigt (14. Januar)
    (shz) Auf die Temperaturanzeige im Cockpit seines Autos hätte sich der 57-jährige Fahrer eines Geländewagens nicht verlassen sollen. Denn die zeigte vier Grad an, obwohl die Temperaturen gestern Morgen gegen 9 Uhr in der Nähe des Gefrierpunktes lagen und für glatte Fahrbahnen sorgten – auch auf der Bundesstraße 202 im Bereich Kotzenbüll. Hier kam es zu einem folgenschweren Auffahrunfall.
    Zuvor hatten an dieser Stelle die Fahrerin eines Kleinwagens und der Fahrer eines VW-Busses – beide aus Richtung Katharinenheerd kommend – die Kontrolle über ihre Fahrzeuge verloren und waren nach rechts und links in die Gräben gerutscht. Ein Rettungsassistent kam als erster vorbei und leistete erste Hilfe, bis Rettungswagen und Polizei eintrafen. Der Busfahrer war nicht verletzt. Als sich die drei Rettungsassistenten und der Polizist im Krankenwagen um die Verletzte kümmerten, fuhr der Geländewagen auf den Rettungswagen auf. Durch den Aufprall wurden der 53-jährige Polizist, die 48-jährige Fahrerin des Kleinwagens und die drei Rettungsassistenten verletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von über 40 000 Euro.


    Husum: Frau mit Kleinkind Treppe runtergestoßen (30. Januar)
    (shz) Wieder einmal musste die Polizei in die Theodor-Schäfer-Straße 4 ausrücken. Dort leben Bewohner, die – wie es ein Sprecher formulierte – in Sachen häuslicher Gewalt „Sorgenkinder“ sind. Am Freitag ging um 16.25 Uhr der telefonische Hinweis ein, dass dort eine Frau mit Kinderwagen von einem Mann die Treppe hinuntergeworfen worden sei.
    Als die Beamten eintrafen, lag eine 30-Jährige rücklings auf dem Boden der dritten Etage, während der Vater (27) sein anderthalbjähriges Kind hielt. Es wurde ihm abgenommen und in die Obhut von Nachbarn gegeben. Die Mutter verspürte Schmerzen am ganzen Körper und kam mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus, wo die Ärzte Prellungen feststellten. Der Beschuldigte wurde derweil immer aggressiver, von der Polizei vors Haus und anschließend in eine Zelle gebracht. Mann und Frau waren alkoholisiert.


    Husum: Familiendrama - Vater ersticht Sohn im Streit (4. Februar)
    (shz) Tödliches Familiendrama am Wochenende in Husum: Ein 52-jähriger Mann hat am Sonnabend seinen 25-jährigen Sohn im Streit erstochen. Nach Angaben der Polizei waren Beamte in eine Wohnung gerufen worden, weil dort ein junger Mann zu verbluten drohte. Als sie dort gemeinsam mit Rettungskräften eintrafen, versuchten die Sanitäter noch, den Mann wiederzubeleben. Schließlich konnten sie aber nur noch den Tod des 25-Jährigen feststellen. (ganzen Artikel lesen)


    Wester-Ohrstedt: Gleisblockade stoppt Militärtransport (11. Februar)
    (shz) Regungslos liegt die junge Frau bäuchlings auf den Bahngleisen. Freunde hocken neben der 22-Jährigen, streichen ihr fürsorglich durchs blonde Haar. Eine Alu-Schutzfolie soll sie in der frostigen Nacht zu gestern vor Auskühlung schützen. Ihre Hände sind unter den Gleisen zusammengebunden – sie stecken für die Retter unerreichbar in einem Stahlrohr. Um 3 Uhr am frühen Sonntagmorgen baut die Feuerwehr Scheinwerfer auf. Polizisten reden auf die fünf Aktivisten zwischen 20 und 27 Jahren ein, wollen sie dazu bringen, ihre Blockade der Militärtransporte vom Luftwaffendepot in Oster-Ohrstedt zu Manövern an der polnischen Grenze aufzugeben. Ein paar Meter weiter haben sich zwei Demonstranten zu einer Sitzblockade im Gleisbett entschieden – in Höhe einer Weiche, die zu den von der Bundeswehr bereitgestellten Waggons führt. Feldjäger beobachten die Szene und passen auf den Zug auf. Die Rede ist von „VS-Material“, von Geräten und Dokumenten, die als Verschluss-Sache die Reise antreten sollten. (ganzen Artikel lesen)


    Wester-Ohrstedt: Notlandung - Beide Piloten unverletzt (11. Februar)
    (shz) Glimpflich verlief gestern die „außerplanmäßige“ Landung eines Ultraleicht-Fliegers auf einem Feld an der Kreisstraße 21 zwischen Ohrstedt-Bahnhof und Bremsburg nahe „Gut Westerholz“. Trotz der Checks vor dem Flug und genügend Treibstoff im Tank setzte der Motor des „Avid-Flyers“ aus, und dies in der Standard-Flughöhe von 2000 Fuß (etwa 700 Meter). Der 42-jährige Pilot und sein 62 Jahre alter Copilot reagierten routiniert: Es gelang ihnen, den zweisitzigen Hochdecker relativ gut auf dem Feld aufzusetzen. Lediglich Bugrad und Propeller waren deformiert – beide Flieger entstiegen dem 490 Kilogramm schweren Flugzeug unverletzt. „Nennen wir es eine schlechte Außenlandung“, sagte Copilot Rudi Pietsch, der seit 18 Jahren fliegt und den es überraschte, wie schnell „im Minuten-Takt“ die örtlichen Feuerwehren und die Wehr aus Husum sowie Rettungsdienst und Polizei vor Ort waren. Da keine Betriebsstoffe ausgelaufen waren, konnte die Maschine ohne großen Aufwand mit einem Trailer von dem Feld geholt werden. Die beiden Piloten waren auf dem Weg von Rendsburg nach Flensburg gewesen.


    Husum: Dampf statt Rauch (23. Februar)
    (shz) Schreck in der Mittagsstunde: Um 13.28 Uhr schlug gestern im Dachgeschoss des Krankenhauses ein Feuermelder Alarm, zugleich waren dichte Schwaden auf dem Dach zu sehen. Peter Post, stellvertretender Wehrführer der Feuerwehr Husum und Einsatzleiter vor Ort, gab aufgrund der „unklaren Lage“ sicherheitshalber „Zugalarm“ aus, und so fanden sich neben den Einsatzkräften der Wehr auch Rettungssanitäter ein. Die wurden dann glücklicherweise nicht gebraucht: Der vermeintliche Rauch entpuppte sich als Kondens-Dampf aus der Klimaanlage. „Das hatte mit dem Alarm gar nichts zu tun“, sagte Post. „Vermutlich ist der Feuermelder durch Staubpartikel ausgelöst worden, die durch Zugluft aufgewirbelt wurden. Das ist bei derartig starkem Wind im Krankenhaus schon mal passiert.“


    Husum: Radfahrer nach Unfall in Lebensgefahr (5. März)
    (shz) Lebensgefährliche Verletzungen zog sich ein 74 Jahre alter Mann zu, der am Montagabend auf der Landesstraße 30 von einem Auto angefahren wurde. Der Senior war gegen 20.15 Uhr mit seinem Fahrrad auf der linken Fahrbahnseite der Nordseestraße in Richtung Norden unterwegs. Er befand sich gerade in Höhe des Ortseingangs von Schobüll, als ein 20-Jähriger die Straße mit seinem Pkw befuhr – vorschriftsmäßig auf der rechten Seite, wie aus dem Polizeibericht weiter hervorgeht. Plötzlich wechselte der Radfahrer ebenfalls nach rechts und wurde von dem Wagen erfasst. Der 74-Jährige erlitt schwere Kopfverletzungen. Der Autofahrer blieb unverletzt.

    Hattstedt: Ein Schwerverletzter bei Verkehrsunfall (10. März)
    (shz) Lebensgefährliche Verletzungen erlitt gestern Morgen ein Autofahrer bei einem Verkehrsunfall in Hattstedt. Gegen 4.15 Uhr hatte er aus Richtung Bredstedt kommend am Ortseingang die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Warum, ist noch nicht geklärt. Das Fahrzeug schleuderte auf die linke Fahrbahnseite und dort gegen einen Baum. Der 29-jährige Nordfriese wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Unter schwierigen Bedingungen befreite ihn die Polizei und die Hattstedter Feuerwehr aus seinem Auto. Rettungsassistenten und ein Notarzt versorgten ihn an der Unfallstelle und brachten ihn nach der Erstversorgung ins Flensburger Diakonissen-Krankenhaus. Alle Beteiligten lobten die sehr gute Zusammanarbeit der verschiedenen Kräfte vor Ort, die eine sehr schnelle und professionelle Versorgung des Unfallopfers ermöglichte. Während der Bergung war die Bundesstraße 5 durch Hattstedt voll gesperrt.


    Poppenbüll: 30-jähriger Autobastler überrollt (15. März)
    (shz) Fassungslosigkeit in Poppenbüll auf Eiderstedt in Nordfriesland: Bei einem schrecklichen Unfall ist ein 30-jähriger Automechaniker ums Leben gekommen. Michael M. hatte sich auf der Warft seiner Eltern eine Werkstatt ausgebaut, auf der auch der Ford Country, ein alter US-Traktor mit großen Reifen aus den 1960er-Jahren, stand. Mit seinem Vater und zwei Bekannten wollte er einen Reifen wechseln, zuvor aber den Motor überprüfen. Als der Trecker nicht ansprang, versuchte der Mann zwischen den Reifen stehend an den Polen der Batterie zu ruckeln und gleichzeitig den Zündschlüssel zu bedienen. Der Motor startete, das Gefährt machte einen Satz nach vorn. Der Traktor überrollte den 30-Jährigen. Vielleicht sei beim Vibrieren der Maschine der Gang reingesprungen, so die Polizei. M. starb an der Unfallstelle an Kopfverletzungen. Er hinterlässt seine Partnerin und ein kleines Kind.


    Hattstedt: Drogenkurier liefert sich Verfolgungsjagd mit der Polizei (19. März)
    (shz) Der dänische Transporter war schwer beladen – 59 Säcke der Kaudroge Khat mit einem Gesamtgewicht von rund 800 Kilo. Und doch jagte der 32-jährige Somalier mit dänischem Fremdenpass mit waghalsigen Manövern Zoll und Polizei davon. Nach Angaben des Zollfahndungsamtes in Hamburg begann die Verfolgungsjagd bereits in Dithmarschen auf der Bundesstraße 5 zwischen Heide und Tönning. An der Eiderbrücke bei Tönning wollten ihn die Beamten anhalten, doch der Fahrer raste mit seinem gemieteten Transporter an ihnen vorbei. Schlimmer noch: Kurz vor Husum hatten sich Polizeibeamte mit ihrem Wagen mitten auf die Fahrbahn gestellt. „Allerdings erkannten sie, dass der Drogen-Fahrer alles andere als geneigt war anzuhalten“, berichtet Axel Hirth, Sprecher des Hamburger Zollfahndungsamtes. „Sie konnten sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen.“ Mit bis zu 140 Stundenkilometern auf spiegelglatten Straßen flüchtete der Fahrer weiter auf der B5 in Richtung Norden.
    Doch bei Hattstedt nördlich von Husum wurde es für den Fahrer eng: Hier hatte sich zuvor ein Unfall ereignet – die Polizei konnte noch rechtzeitig die Räumung der Pkws managen, ließ aber einen Lastzug quer über die Fahrbahn stellen. Auch diesem Hindernis versuchte der 32-Jährige auszuweichen, landete dabei jedoch im Graben. Bei dem Unfall wurde der Drogenkurier eingeklemmt, konnte aber von der Feuerwehr befreit werden. Nach ambulanter Behandlung durfte der Mann aus Aarhus das Krankenhaus wieder verlassen – frei ist er aber nicht. Der 32-Jährige wurde am Nachmittag dem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl erlassen hat.


    Goldelund: 75-jähriger Fahrer im Wagen eingeklemmt (20. März)
    (shz) Zu einem schweren Unfall kam es gestern gegen 14 Uhr auf der L 13 zwischen Lütjenholm und Goldelund. Aus bislang ungeklärter Ursache waren ein Pkw und ein ihm entgegenkommender VW-Bus zusammengestoßen. Der Pkw schleuderte in den Graben, dabei wurde der 75-jährige Fahrer eingeklemmt. Die Feuerwehr Högel schnitt den Schwerverletzten frei. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Diakonissenanstalt Flensburg geflogen. Seine Frau (74) konnte dagegen ohne Blessuren aus dem schrottreifen Wagen steigen. Sie wurde vorsorglich von dem Högeler Rettungswagen zum Check ins Hospital gebracht. Der Fahrer des Lieferwagens blieb unverletzt. Der Bus war allerdings nicht mehr fahrbereit. Über die Schadenshöhe machte die Polizei noch keine Angaben. Es waren knapp zwei Dutzend Feuerwehrleute aus Högel und Lütjenholm sowie zwei Rettungsteams im Einsatz. Die Straße war eine Stunde lang gesperrt.

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