St. Peter-Ording: Tragischer Tod - Zu wenige Rettungswagen? (11. Juni)
Es sollte der schöne Abschluss einer schönen Woche an der Nordsee werden, doch es wurde einer der traurigsten Tage ihres
Lebens. Nach einem Abendessen kehren Krystyna Temme aus Dortmund und ihr Lebensgefährte in ihr Ferienappartement in St.
Peter-Ording zurück. Dort wird dem 58-Jährigen plötzlich sehr schlecht. Voller Panik alarmiert Krystyna Temme den Vermieter
über das Haustelefon. Der wählt den Notruf. Doch die Rettungsleitstelle muss das Paar vertrösten: Notarzt und Rettungswagen
(RTW) können erst in 25 Minuten vor Ort sein. Die in Garding und Tönning stationierten Wagen sind bei anderen Notfällen.
Der Rettungshubschrauber aus Niebüll kann nicht starten, da er im Dunkeln nicht fliegen darf.
Schließlich trifft ein Arztehepaar aus St. Peter-Ording bei Krystyna Temme und ihrem Lebensgefährten ein – direkt von einem
anderen Notfall. Das Ehepaar fordert erneut einen RTW an. Als der schließlich nach zehn Minuten gegen 22.35 Uhr eintrifft,
ist es jedoch zu spät: Krystyna Temmes Lebensgefährte stirbt kurz darauf an einem Herzinfarkt...
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