HOME FORUM UPDATE-LOG GÄSTEBUCH IMPRESSUM KONTAKT
 
 
 
 
BRIANS HOMEPAGE 
 
BRIANS HOMEPAGE | DAS LEBEN DES BRIAN | BRIANS TOP-10 MUSIK
Brians TOP-10 Bücher

Hier nun meine Top-10-Alben...
Wie jede andere TOP 10 auch glänzt diese hier hauptsächlich durch ihre Unvollständigkeit, aber da es in einer TOP 10 nur zehn Plätze zu vergeben gibt, habe ich mich für diese Alben entschieden. Dire Straits/Mark Knopfler Klick me... habe ich mal draußen vor gelassen, sie laufen eh außer Konkurrenz.

Fleetwood Mac - The Dance

FLEETWOOD MAC "THE DANCE" (1997)
Zwanzig Jahre nach "Rumors", dem weltweit mit über 25 Millionen Exemplaren drittmeist- verkauften Album aller Zeiten, und zehn Jahre nach der letzten gemeinsamen Platte "Tango In The Night" machen Mick Fleetwood, Christine und John McVie, Stevie Nicks und Lindsey Buckingham wieder zusammen Musik. Und zwar mit einen Live-Album der Extra-Klasse, auf dem ein "Greatest Hit" dem anderen folgt: "Dreams", "Go Your Own Way", "You Make Loving Fun". Außer "Sara" finden sich hier alle Charts-Erfolge in zum Teil umarrangierten Versionen ("Rhiannon", "I'm So Afraid", "Big Love") sowie eine Handvoll neuer Songs.
Empfehlen möchte ich eigentlich noch eher den Kauf der DVD, die zu den (auch auf der DVD in hervorragender Qualität) akkustischen auch die optischen Eindrücke liefert - es lohnt sich!

Chris Rea - The road to hell

CHRIS REA "THE ROAD TO HELL (PART I)" (1991)
Virtuoses Gitarrenspiel, eine unverkennbar rauchig-sanfte Stimme und hervorragende Songs haben Chris Rea den Weg zum weltweiten Erfolg geebnet. Der Künstler überzeugt mit sparsamen Gesten und wenigen Worten jenseits von Mainstream und modischen Trends mit seinem persönlichen Stil. Entspannter Gitarrenrock, geschickt herausgeputzt mit Blues-Einlagen dominiert auf diesem Album, leise Töne ("Daytona") und die Frage, wohin wir eigentlich voranschreiten ("Road To Hell", "You Must Be Evil", "Looking For A Rainbow", "That's What They Always Say") prägen das Album. Aber auch optimistischere Töne ("Texas", "I Just Wanna Be With You") mischen sich bei, von Anfang bis Ende kein einziger Ausfall...

Dido - Life for rent

DIDO "LIFE FOR RENT" (2003)
Diesmal verwebt die Britin sparsame Melodien mit orchestralen Sounds, TripHop und dynamischen Effekten, auch Rock und Folk ziehen in ihre Songs ein. Dido drückt jedem Song mit ihrer unverwechselbaren Stimme ihren Stempel auf, sie ist - immer leicht melancholisch, dabei aber erstaunlich leichtfüßig - ihrem einzigartigen Stil in jeder Hinsicht treu geblieben.
Nach dem dritten Durchhören hat mich das Album gepackt und nicht mehr los gelassen, es kristallisierten sich echte Ohrwürmer heraus ("White Flag", "Don't Leave Home", "Life For Rent", "Who Makes You Feel", "See The Sun"). Kein Party-Album, sondern etwas für die Couch - zum Genießen und Träumen.

Herbert Grönemeier - Chaos

HERBERT GRÖNEMEIER "CHAOS" (1993)
Der Mann kann nicht tanzen. Und eigentlich auch nicht singen. Dennoch gehört er seit Jahren zur ersten germanischen Rock-Riege. Seine CD Chaos aus dem Jahr 1993 überzeugt inhaltlich wie musikalisch auf voller Linie! Musikalisch vielseitig und sehr kreativ, textlich brilliant und den Zeitgeist anklagend und beschwörend.
Die Höhepunkte dieser CD sicherlich "Die Härte", ein Song gegen die kahlrasierte Dummheit, die zu Beginn der neunziger Jahre für Schlagzeilen sorgte und Grönemeyer zutiefst politisch werden ließ, aber auch die musikalisch beeindruckenden Stücke wie "Land Unter" oder "Keine Garantie".

HRK - Brille

HEINZ RUDOLF KUNZE "BRILLE" (1991)
Tatsächlich darf man HRK getrost Mister Deutschrock nennen. Stimmige Pop- und Rocksounds gepaart mit sinnigen deutschen Texten. Musikalisch geht's querbeet. Die Ballade "Alles Gelogen" war ein Charterfolg, "Wenn Du Nicht Wiederkommst", die Liebeserklärung an eine Verflossene ist für viele Kunze-Fans der Lieblingssong. Im autobiographischen Siebenminuter und Titelsong "Brille" besingt Kunze seinen eigenen Lebensweg, vom sonderbaren Einzelgänger zum gefeierten Musiker.

Bruce Springsteen - Born in the U.S.A.

BRUCE SPRINGSTEEN "BORN IN THE U.S.A." (1984)
Selten gelang es einem Künstler so viele Hits auf eine Scheibe zu pressen: "Born In The USA", "I'm On Fire", "Glory Days", "Dancing In The Dark", "Bobby Jean". Fast jeder der 12 Songs wurde zur Single-Auskopplung - und das zu Recht, denn bei der Vielfalt an großartigen musikalischen Stücken fällt es schwer einen Favoriten zu finden.
Unbestritten ist "Born In The U.S.A." einer der besten Songs, den Springsteen je geschrieben hat und der zurecht immer zuerst mit ihm in Verbindung gebracht wird, wenn auch auf andere Art und Weise, als er es sich wohl gedacht hat. Es handelt sich nicht um eine typisch amerikanische Patriotismushymne, sondern um die die Schmährede eines Vietnam-Veteranen, dessen Heimatland ihn vergessen hat. Das Album ist echter Klassiker der 80er Jahre, der richtig abrockt, aber auch mit ruhigen Stücken zu überzeugen vermag.

Sting - Mercury Falling

STING "MERCURY FALLING" (1998)
Wieder präsentiert der Ex-Police-Commander einen breiten stilistischen Reigen - und klingt doch unverwechselbar. Das reicht von Pop-Gospel ("Let Your Soul Be Your Pilot") und atmosphärisch dichter Balladenphantasie ("The Hounds Of Winter") über knackigen Soul ("You Still Touch Me"), Keltisch-Hymnisches ("I Was Brought To My Senses") und raffinierte, Spannung erzeugende Monotonie ("I Hung My Head"). Ein eher ruhig gehaltenes Album, gehört aber eindeutig zu meinen Lieblingsalben.

Sheryl Crow - The globe session

SHERYL CROW "THE GLOBE SESSION" (1998)
Melancholie bei "My Favorite Mistake" oder "Riverwide". Rockig mit "There Goes The Neighborhood" oder "Am I Getting Through". Nachdenklich mit "The Difficult Kind". Schwung mit "Mississippi" und dem sehr gelungenen Cover "Sweet Child O'Mine". Wie auf Sheryls früheren Platten wurzeln die meisten ihrer Lieder in der Tradition des US-Folkrocks, "Mississippi" wird von Bob Dylan beigesteuert und dass es unter vielen anderen Perlen von "The Globe Sessions" überhaupt nicht hervor sticht, ist vielleicht das größte Lob, das man diesem Album machen kann.

Roxette - Joyride

ROXETTE "JOYRIDE" (1991)
Diese CD von Roxette ist die Erfolgreichste (10 Millionenen verkaufte Exemplare) und auch die Beste. Ein Wechsel von Uptempo Songs ("Hotblooded", "Knockin'On Every Door", "I Rememeber You"...) und gefühlvollen Balladen ("Fading Like A Flower", "Spending My Time", "(Do You Get) Excited") bestimmen diese CD. Die Instrumentierung ist noch von echten Gitarren und nicht vom Computer-Gewummere geprägt. Es finden sich noch echte Melodien und jede Menge Hits auf dem Album, das tatsächlich noch schwedisch klingt. Von Anfang bis zum Ende sehr, sehr hörenswert.

Wir sind Helden - Von hier an blind

WIR SIND HELDEN "VON HIER AN BLIND" (2005)
Jaja, das alte Problem, nach einem Debütalbumknaller die nachfolgende CD auf den Markt zu bringen, ohne sein Publikum enttäuschen zu wollen. Daran sind schon größere Bands gescheitert, wie ziehen sich hier die "Helden" aus der Affäre?
Meiner Meinung nach sehr gut, ich habe die Scheibe mehrere Tage nicht aus dem CD-Player genommen und sie gehört seitdem zu meinen Lieblingsalben. Meine Favoriten sind "Wenn es passiert", "Zuhälter", "Ein Elefant für dich", "Zieh dir was an", "Gekommen, um zu bleiben" und "Nur ein Wort". Intelligente und verspielte Texte, tolle Musik und das als Newcomer ohne stupide Gruppentanz-Choreograpie, televisueller Casting-Tortur oder Begleitung durch blonde Möchtegern-Musiker und ohne eine millionenstarke Werbemaschinerie im Rücken.
"Von hier an blind" unterscheidet sich vom Vorgänger, das muss ein Nachfolgealbum jedoch auch tun - Bands, deren CDs sich alle gleich anhören, gibt es ja wohl genug. Und wer das nicht will, soll sich "Die Reklamation" ein halt zweites Mal kaufen...

  back top